Vorteile für alle Akteure des Gesundheitssystems

Die Fortschritte im Bereich der personalisierten Krebsmedizin können die Versorgung der Patienten verbessern und die Erfolgsrate der Ärzte erhöhen. Ferner können sie dem Gesundheitssystem und den Mitversicherten zugute kommen: sie reduzieren sowohl die Anzahl der Behandlungen der Non Responder, als auch der Behandlungen der Nebenwirkungen, und senken dadurch das Kosten/Leistungs-Verhältnis und die Gesamtkosten pro Patient.

Für die Pharmaindustrie eröffnen sich neue Möglichkeiten:

  • Biomarker können die Erfolgsrate der Phase-I- und II-Studien erhöhen: Bei der Identifizierung der geeigneten Patienten, bei der Bestimmung des Dosisbereiches, bei der Überprüfung der Hypothese zum Aktionsmechanismus.
  • Biomarker können als frühe Indikatoren für Sicherheit und Wirksamkeit bei Phasen-I- und II-Studien fungieren und dadurch die Entscheidungen zu Abbruch/Weiterführung einer Studie beschleunigen.
  • Biomarker für Responder einer Phase-II-Studie können als Kriterium für die Auswahl der Patienten der folgenden Phase-III-Studie gelten. Dies würde die Ansprechrate der Phase-III-Studie erhöhen und daher die dafür benötigte Patientenzahl reduzieren.

Diese Möglichkeiten würden die Erfolgsrate der klinischen Entwicklung erhöhen und dadurch die Gesamtkosten der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung reduzieren.